Wir kommen nun zum schlechthin Christlichen des Christentums, zu Jesus Christus.

Karl Rahner,

Grundkurs des Glaubens

war der Beginn unseres thematischen Teils. Im Anschluss gabe es eine Runde Tischtennis - die Bilder sind auf foto.herz-jesu-jugend.de einsehbar - und eine Traumreise als Gebetszeit.

Wir sind durch die nächste Zeile des Glaubensbekenntnisses gegangen, sind zur Erschließung ein wenig durch die Bibel gewandert und den Katechismus gehört. Das waren die Texte:

 

Und an Jesus

„Gott rettet“ → Mt 1, 21 und Apg 4, 12

Christus

Gesalbter, Messias

Jesus ist der Christus

Apg 10, 38 und Lk 7,19

seinen eingeborenen

veralteter Begriff der lutherischen Übersetzung
gr. monogenetos hyios (lat. unigenitus dei filius)

→ einziger Sohn

unklar ob sich dies auf den Herrn oder Jesus bezieht


Joh 1, 14

Sohn

Katechismus:

„Er ist der eingeborene Sohn des Vaters, ja Gott selbst.
Um Christ zu sein, muss man glauben,
dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist.“

Lehre des Arius (256 – 336)

Arius leugnete

  • ewige Gottessohnschaft und dessen Gleichwesentlichkeit mit dem Vater
  • aber auch Existenz der menschlichen Seele Christentums

Schlüsselaussagen von Arius:

  • es gab einmal eine Zeit, da er nicht war
  • bevor er geboren wurde, war er nicht
  • er ist aus nichts geworden

Konzil von Nikaia (325) [DH 125/126]
Konzil von Konstatinopel (381) [DH 150]


unsern Herrn

bezeichnet die göttliche Herrschaftsgewalt

Katechismus:

„Jesus als Herrn bekennen oder anrufen heißt an seine Gottheit glauben.“

1 Kor 12,3