Vor dem Osterfest wollen wir aufräumen - diesmal nicht den Jugendkeller, sondern bei uns. Die Versöhnungsfeier mit dem Angebot, das Sakrament der Beichte zu empfangen, ist ein wichtiger Punkt kurz vor dem Ende der Fastenzeit sich auf den Schlussspurt zur Osternacht zu machen. Beginn heute um 19 Uhr im Liturgieraum.

Zum Kochen in der Fastenzeit haben wir uns der Frage gewidmet, was man zu dieser Jahreszeit und in dieser Gegend wohl in der Zeit vor dem 14. Jahrhundert gegessen hätte - nicht am Hofe, sondern beim „normalen“ Volk.

Und so wurden fleißig Möhren geschnitten..

Für den Nachtisch Walnüsse geknackt...

Gerührt und gerührt...

Zwiebeln geschnitten ohne Ende...

Petersilienwurzeln und Pastinaken geschält und gewürfelt...

Hier das fertige Hauptgericht: Perlgraupen, Karotten, Zwiebeln, eine Knolle Sellerie und Liebstöckl und Wasser.

Das gemeinsame Mahl...

Die Jugendleiterinnen beim Verkosten..

Ein Päckchen Liebstöckl gab dem ganzen Geschmack und jeder hat mal ohne Salz probiert - aber für viele sind schwach gewürzte Speisen dann doch zu ungewohnt.

Auch der Nachtisch wurde zunächst ohne weitere Süße serviert - und konnte dann nach belieben mit Honig nachgesüßt werden.

Der Nachtisch: Gerstenschrot in Wasser gekocht, klein geschnittene Äpfel und ein paar Walnussstückchen drüber.

Beide Töpfe wurden ausgekratzt. Ein gutes Zeichen.

Wir sind zur Auswertung der letzten Woche in die Wort-Wolke gegangen. Unten seht Ihr das Ergebnis. Die Auswertung zu dem Abend in dieser Woche folge noch. Zwei Themenblöcke haben wir nicht mehr geschafft - die sind rüberwandert auf die „Wünsch-Dir-was-Liste“, das machen wir demnächst. Der Wunschzettel hängt unten an.

Was ist Gemeinde?

Was ist Gemeindejugend?

Was ist wichtig für die Jugend?

Was geht gar nicht?

Wünsch-Dir-was.

Die Frage nach der nächsten Woche haben wir mit einer Abstimmung schnell geklärt - wir werden „Kochen in der Fastenzeit - alte Speisen“ machen. Details folgen hier dann noch.

Natürlich kochen wir frisch - aber in der Fastenzeit - und da wollen wir etwas kochen, was hier und zu dieser Jahreszeit vom einfachen Volk bis zum circa 14. Jahrhundert gekocht und gegessen worden wäre. Kein Fleisch, keine Kartoffeln, keine Tomaten...

Sagt bitte bis Mittwoch Kai Bescheid ob Ihr kommt, damit entsprechend eingekauft werden kann.

quo vidiebas: Wir haben uns gefragt, was überhaupt Gemeinde ist, was für uns Gemeindejugend ist, was diese ausmacht und was dem entgegen steht oder entgegen stehen könnte. Dann haben wir angefangen über Offenheit beziehungsweise Verschlossenheit der Gruppe zu diskutieren und die Diskussion über Firmung beziehungsweise Firmunterricht angefangen.

quo vidies: Da wir eine fruchtbare Diskussion aus Zeitgründen abbrechen mussten, werden wir da fortsetzen, wo wir aufgehört haben. Zur Einleitung werden wir die Ergebnisse vom letzten mal in einer kurzen Auswertung vorstellen. Einen Kostehappen davon könnt Ihr unten zu der Frage an Euch sehen, was für Euch Gemeinde ist.

quo vadis: Wir sprechen gerade darüber, was für uns Jugend ist und wo die Reise der Gemeindejugend hingehen soll. Dabei sind viele interessante Aussagen zusammengekommen, viele gute Ideen gesammelt worden. Komm vorbei und beteilige Dich!

Donnerstag - 19 bis 21 Uhr im Kinder- und Jugendliturgieraum (Eingang über den Jugendkeller).

Der Bibeltext (1 Kor 10-19) aus der letzten Gebetszeit noch einmal zum Nachlesen:

Liebe Brüder und Schwestern, im Auftrag unseres Herrn Jesus Christus bitte ich euch eindringlich: Hört auf, euch zu streiten! Duldet keine Spaltungen in der Gemeinde, sondern steht fest zusammen und seid euch einig in dem, was ihr denkt und entscheidet! Von Leuten aus dem Haus der Chloë habe ich erfahren, dass ihr Streit miteinander habt. Es soll einige bei euch geben, die sagen: »Wir gehören zu Paulus«, während andere erklären: »Wir halten uns an Apollos!« Die Nächsten meinen: »Nur was Petrus2 sagt, ist richtig!«, und die letzte Gruppe behauptet schließlich: »Wir gehören allein zu Christus!« Was soll das? Wollt ihr etwa Christus zerteilen? Bin denn ich, Paulus, für euch gekreuzigt worden? Oder wurdet ihr auf meinen Namen getauft? Ich danke Gott dafür, dass ich außer Krispus und Gajus niemanden von euch getauft habe. Sonst würdet ihr vielleicht noch behaupten, ich hätte euch getauft, damit ihr mir nachfolgt! Da fällt mir ein, dass ich auch Stephanas getauft habe und alle, die in seinem Haus leben. Aber sonst erinnere ich mich an niemanden. Christus hat mich nicht beauftragt, die Menschen zu taufen, sondern die rettende Botschaft zu verkünden. Und wenn ich das tue, dann versuche ich nicht, meine Zuhörer durch menschliche Weisheit und Redegewandtheit zu beeindrucken. Denn sonst wäre die Botschaft, dass Christus am Kreuz für uns starb, ihrer Kraft beraubt.