Im Widerstand vereint und gerüstet mit Hackern waren wir gestern im CafeJ. Leider haben wir längst nicht alle mitgebrachten Spiele anspielen können, aber der nächste Spieleabend ist auch bereits am 18. Januar.

Diese Woche treffen wir uns auf einen Spieleabend - bringt also bitte die Spiele mit, auf die Ihr Lust habt.

Da sich die meisten Spiele besser an kleineren Tischen spielen, treffen wir uns diese Woche nicht im Jugendkeller, sondern abweichend im CafeJ (direkt neben St. Adalbert).

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Wir haben gestern fleißig Stolpersteine gesucht - 14 gefunden, geputzt, mit Kerzen markiert und die Namen verlesen. Ganz nach dem Satz aus dem Talmud:

Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.

Wieder dem Vergessen haben wir sehen können, wie Menschen aus nächster Nähe - Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Alte, Eheleute, Geschwister und Familien - deportiert und ermordet wurden. Berührt hat mich der Satz eines Jugendlichen, der sagte, er kenne viele Muslime und Christen in Berlin, aber ihm sei jetzt erst klar geworden, dass er keinen Juden kenne - obwohl so viele in der Nachbarschaft lebten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir zurückgekehrt sind, haben wir den ersten Versuch unternommen, RoboRalley live zu spielen. Das nächste mal gibt es auch Förderbänder...

Es ist wieder soweit - wir wollen uns einen Abend Zeit nehmen, um dem Herrn "Danke!" zu sagen, ihn zu loben und zu preisen. Wer das noch nicht kennt - das ist quasi das Gegenteil einer Versöhnungsfeier. Hier schauen wir nicht darauf, was in letzter Zeit schief lief, sondern was besonders gut lief - und davon findet sich immer einiges. Und klar - Lobpreis heißt immer auch viel Singen!

Papst Franziskus hat der Jugend einen Gebetszettel mitgegeben. Diesen wollen wir dankenswerterweise aufgreifen.

Die RKW ist vorbei aber damit nicht noch vergessen - wir wollen uns über die vergangene RKW austauschen und hören, was die anderen so in und mit ihren Gruppen erlebt haben. Dazu wollen wir ein paar Gruppenspiele machen.

Gemäß dem Adenauer-Zitat: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, nichts hindert mich, weiser zu werden." gibt es eine Planänderung.

Morgen stand ja RKW-Rücklese und Gruppenspiel auf dem Plan. Das wird es zwar geben, aber nur kurz. Über die RKW wollen wir am Anfang und beim darauffolgenden Spaziergang hören beziehungsweise berichten.

Da morgen der 9. November (Reichsprogromnacht) ist, wollen wir mit Euch einmal ums Karree laufen und die dort befindlichen Stolpersteine polieren und Kerzen aufstellen. Wir laufen circa 19.15 Uhr vom Ausgang Schönhauser über die Lottumstr., Choriner Str., Zehdenicker Str., Schönhauser, Fehrbelliner (ausführlicher Plan für diejenigen, die wegen anderweitigem Programm nachkommen müssen). Damit dürften wir wenn ich richtig gezählt habe 14 Stolpersteine passieren.
Bringt bitte Teelichter oder aufstellbare Kerzen mit. Ich bringe Putzsachen für die Steine mit. Toll wäre es, wenn Ihr noch Thermoskannen mit warmen Wasser mitbringt (Hände waschen und die Steine abspülen).

Wenn wir zeitlich gut dabei sind, gibt es vor der Gebetszeit noch ein Spiel.

In der Gebetszeit kommt jemand aus St. Hedwig für eine Ansage, es lohnt sich also bis zum Schluss.

Austauschschüler, Freunde, Kuscheltiere und andere Anhängsel sind selbstverständlich herzlich willkommen und werden entsprechend mit eingebunden.

Stolperstein Else Liebermann von Wahlendorf Berlin Budapester Strasse.jpg
Von Axel Mauruszat - Eigenes Werk, Attribution, Link