So war das...

Was hier nicht zu sehen ist - auf einem Tisch standen sechs Kerzen. Die galt es „auszuschießen“. Keine leichte Aufgabe!

Eine brennende Kerze muss im Kreis herumgereicht werden - ohne das sie ausgeht. Welche Gruppe ist schneller?

Die neue Version von Völkerball: Ein geteiltes Spielfeld und zwei Mannschaften. Jeder Spieler hat eine Wasserbombe und muss versuchen, die gegnerische Mannschaft abzuwerfen. Wer getroffen wird, fliegt raus und der Schütze erhält eine neue Wasserbombe. Wer nicht trifft, steht ohne Munition dar.

sieht nach Demo-Erfahrung aus...

Nicht jeder / jede hat den Hinweis mit dem Handtuch (siehe Ankündigung für den heutigen Abend) für voll genommen. Nun ja. Schieben wir es mal auf ein Problem des Bildungssystems..

Die Aufgabe hat keiner geschafft - aber wir hatten viel Spaß dabei: Ein Keks wurde auf die Stirn gelegt und musste in den Mund befördert werden - ohne Hände!

Und hier wäre es fast gelungen. Es war so knapp!

Ein Apfel muss zwischen dem Kinn geklemmt weitergereicht werden, natürlich auch ohne die Hände.

Eine Kaugummikugel wurde über das Seil geworfen und musste mit dem Mund aufgefangen werden.

Entspannung beim Seilspringen..

geht auch in größeren Gruppen.

Thematischer Block zwischendurch - was denkst du so über das Beten?

Der Partner wird mit einem Lippenstift geschminkt. An sich kein Problem, wenn man etwas dabei sähe..

 Vor Geschlechtergrenzen wird da kein Halt gemacht.

Es ist soweit: Nachdem wir schon eine Winterrunde spielten, gehen wir jetzt in die Sommerrunde - "Schlag die JugendsprecherIn". Die Mitnahme eines Handtuches ist geboten.

Dies ist ohnehin immer sinnvoll. Die Schulen unterrichten leider immer mehr Sachen, deren Relevanz im praktischen Leben eher gering ist (beispielsweise im Englischen future perfect - I'll have thought - Ich werde gedacht haben... hätte der Sprecher besser mal nachgedacht, was er da sagt). Wir müssen die Gelegenheit nutzen und Grundlagen einer soliden Bildung nachholen. Deshalb hier ein Zitat aus dem Werk "Per Anhalter aus der Galaxis": 

Ein Handtuch, heißt es da, ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann.
Einmal ist es von großem praktischem Wert - man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meereseinatmet; man kann unter den so rotglühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen; man kann es als Segel an einem Minifloß verwenden, wenn man den trägen, bedächtig strömenden Moth-Fluß hinuntersegelt, und nass ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe;
man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen - bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig);
bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug ist. Was jedoch noch wichtiger ist: ein Handtuch hat einen immensen psychologischen Wert. Wenn zum Beispiel ein Strag (Strag = Nicht-Anhalter) dahinter kommt, dass ein Anhalter sein Handtuch bei sich hat, wird er automatisch annehmen, er besäße auch Zahnbürste, Waschlappen, Seife, Keksdose, Trinkflasche, Kompass, Landkarte, Bindfadenrolle, Insektenspray, Regenausrüstung, Raumanzug usw., usw. Und der Strag wird dann dem Anhalter diese oder ein Dutzend andere Dinge bereitwilligst leihen, die der Anhalter zufällig gerade »verloren« hat.
Der Strag denkt natürlich, dass ein Mann, der kreuz und quer durch die Galaxis trampt, ein hartes Leben führt, in die dreckigsten Winkel kommt, gegen schreckliche Übermächte kämpft, sich schließlich an sein Ziel durchschlägt und trotzdem noch weiß, wo sein Handtuch ist, eben ein Mann sein muss, auf den man sich verlassen kann.

Kurzum, Donnertag, 19 Uhr, auf dem Pfarrhof, bewaffnet mit Handtuch, schlagen wir die Jugendsprecher. Here we go.

Über den Inhalt des heutigen abends können wir diesmal einen exakten Hinweis geben:

  

 

Noch Fragen? Dann vorbeikommen. Okay, und darüberhinaus werden wir etwas spielen, viel Singen (wir proben für den Gottesdienst am Sonntag) und ein Schreibgespräch für die Gemeinde am Sonntag vorbereiten. Und falls uns dann noch langweilig werden sollte - bringt Jakob Werwolf-Karten mit.

Ein großes Lob und einen herzlichen Dank an alle, die heute den Gottesdienst mitgestaltet haben und das Gemeindecafe ausgerichtet haben! Jetzt habt Ihr das gleich so gut gemacht, dass gefragt wurde, wann die Jugend das wiederholt... :)

Diese Woche Donnerstag werden wir uns nach einer Aufwärmrunde einigen Wortwolken zuwenden... wer da jetzt Fragezeichen im Gesicht hat - lasst Euch überraschen. Im dritten Teil werden wir die Lieder für Sonntag einüben. Womit wir gleich bei Sonntag sind: Die Jugend macht die Musik und veranstaltet parallel das Gemeindecafe. Wir haben damit in erste Reihe quasi eine Jugendbank, die es zu füllen gilt.

Lorenzo Costa - Un concerto (National Gallery, London)American Coffe with milk